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Noch mehr Pfaffmechanik

Kleine aber feine Unterschiede in der Mechanik

Die meisten modernen Nähmaschinen enthalten unzählige Kunstoffteile in der 'Kraftübertragung'. Die hier aufgeführten Klassen 230-368 sind aus hochwertigen Werkstoffen gefertigt worden, die mit etwas Pflege noch sehr viele Jahre Freude bereiten werden. Wer mit einer Haushaltsnähmaschine auch Leder, Planen, mehrere Lagen Jeansstoffe, Segeltuch vernähen will- wird mit einer Pfaff 230-368 mehr als zufrieden sein können.

Es wurde des öfteren von einer 'doppelten' Schnurkette gesprochen. Was damit gemeint ist seht ihr in den nächsten Bildern. Es gab eine breitere Steuerschnurkette in der 230-260 aber auch grundsätzlich in der Pfaffklasse 130. Zwischen der oberen ( Arm-) Welle und der unteren (Greiferantriebs-) Welle. Breitere ' Schnurketten' können höhere Belastungen übertragen.
Die Belastung der Schnurkette hängt von der aufzubringenden ' Durchstichkraft' und der Leichtgängigkeit des Greifers ab. Einen Augenmerk darf man auch auf das große Tellerrad für ZZ- Exzenter legen.

Passende Nadel + Faden sorgen für weniger Belastung, sorgfältiges Beseitigen von Fadensalat im Greifer + regelmässiges Ölen ist ein ' Muss ' !!! Wer viel näht und vielleicht gewerblich, wird die Maschine nach beendetem Tagewerk kurz reinigen und ölen. Aus meiner Erfahrung kann ich vermuten 90% Verschleißschäden an den Mausgrauen entstehen durch mangelhafte Pflege.

Gerade wenn man die mausgraue Pfaff im Antrieb zu Höchstleistungen modifiziert erreicht sie annähernd Industriequalitäten. Man kann diese Pfaff-Klassen mit Unterbaumotor mit ganzen 300W aufrüsten.

Weiter gibt es ganze 3 verschiedene Transporteure, von grober bis feiner Verzahnung. Die Zähne nutzen sich ab, wenn man die Maschine mit gesenktem Fuss- also ohne Nähgut laufen lässt.



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